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Das Wappen der Stadt Schauenstein

Das Wappen der Stadt Schauenstein ist ein "sprechendes Wappen" ("Stein, der zur Schau gestellt wird", siehe auch "Die Sage zum Wappen"), den Quellen zufolge wurde es durch Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg am 6. Dezember 1422 verliehen.

Wappenbeschreibung:

Gespalten:

vorne in Silber auf grünem Boden ein Mohr mit rotem Federschurz, der mit der Rechten einen roten Stein empor hält;

hinten geviert von Silber und Schwarz.

Aus der Wappengeschichte:

Das Wappen zeigt somit im hinteren gespaltenen Schild die zollersche Vierung, da die Herrschaft Schauenstein seit 1386/88 Besitz der Burggrafen von Nürnberg war.

Einige Wappenkundler vermuten, dass der jetzt abgebildete Mohr ursprünglich ein Bergmann in jeweils zeitgemäßer Tracht war, der einen Erzbrocken vorzeigt. Gestützt wird diese Vermutung auf die Tatsache, dass seit dem 15. Jahrhundert Bergwerke und Eisenhämmer in Schauenstein bekannt sind sowie auf zwei überlieferte Siegel aus der Zeit Ende 16. und Anfang 17. Jahrhundert. Diese zeigen vorne ein Männlein, bekleidet mit enganliegendem Wams, kurzen Pluderhosen und Beinlingen; im zweiten Siegel ist sogar eine spitze Mütze als Kopfbedeckung erkennbar.

Durch den Ministerialerlaß von 1819, Schauenstein war mit der Markgrafschaft Bayreuth zu Bayern gekommen, wurden dem Zollernschild die Farben Weiß und Blau gegeben. Das aktuelle Wappen zeigt im Schild wieder die Farben Schwarz und Silber.

Dieses Wappen ist auch in der evangelischen Kirche auf der Wand rechts vom Altar zu sehen, sowie mitten auf der Kirchenorgel.

Die Sage zum Wappen:

Ein deutscher Ritter wurde auf der Reise nach Spanien von Seeräubern gefangen genommen. Sie raubten ihm alle seine Habe und verkauften ihn nach Afrika in die Sklaverei. Dort lernte er einen Mohren kennen und freundete sich mit ihm an. Dieser Mohr verhalf ihm endlich auch zur Flucht und begleitete ihn sogar in seine Heimat.

Zuhause aber fand der Ritter seinen gesamten Besitz zerstört und keiner der Seinen war mehr am Leben. So suchte er sich einen Ort tief im Wald aus, um dort einsam zu sterben.

Der kluge Mohr aber, der von Hause aus schon der Metallfabrikation kundig war, entdeckte plötzlich einen schönen Eisenstein und rief zum Ritter:"Schau 'n Stein!".

Er erklärte ihm seinen kostbaren Fund und veranlasste ihn, einen Hammer (Hammerwerk zur Metallverarbeitung) zu bauen und ein neues Leben zu beginnen. Nach dieser Sage soll der Hammer, danach die Burg und später unsere Stadt Schauenstein erbaut worden sein.

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