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    08:00 - 12:00 Uhr u.
    14.00 - 18:00 Uhr

    Dienstag:
    08:00 - 12:00 Uhr

    Mittwoch:
    08:00 - 12:00 Uhr

    Donnerstag:
    08:00 - 12:00 Uhr u.
    14:00 - 16:00 Uhr

    Freitag:
    08:00 - 12:00 Uhr

Interessantes im Schloss Schauenstein

Hinweise auf aktuelle Veranstaltungen entnehmen Sie bitte unserem Veranstaltungskalender oder unserer Seite "Aktuelle Infos". 

Erstes Rauhnachtfest auf Schloss Schauenstein

Bäume und Sträucher waren dick gereift und der Schnee knirschte vor Kälte unter den Schuhen, als Schloss Schauenstein das Tor für die Gäste des ersten Rauhnachtfestes öffnete. Im Schlosssaal war es dann wohlig warm und viele Kerzen verbreiteten eine heimelige Atmosphäre. 

Bürgermeister Peter Geiser eröffnete mit der Erinnerung an die alten Überlieferungen aus den Rauhnächten, an das nicht-Faßbare, nicht-Sichtbare und nicht-Spürbare. Besonders freute er sich auf Kreisarchivpfleger Adrian Roßner aus Zell im Fichtelgebirge, der an diesem Abend die Geschichten um alte Bräuche, Sitten und Sagen wieder aufleben lassen sollte.

Roßner ging dann auf die Zeit der Rauhnächte, insbesondere vom 24. Dezember bis 6. Januar des Jahres, ein und erinnerte an das Leben unserer Vorfahren in den früheren Zeiten. Nachdem auch Speisen und Essensgewohnheiten von Bedeutung waren, hatten die Schlossfreunde Schauenstein eine würzige Krautsuppe vorbereitet, die für Schönheit im neuen Jahr garantieren sollte. Wildschweinbraten aus heimischen Wäldern schloss sich an und die Gäste befolgten die Anweisung Roßners, nichts von den Klößen auf dem Teller zurück zu lassen, weil das nichts Gutes für das neue Jahr bedeuten würde. Und Milch, Äpfel und Nüsse, ebenfalls wichtig für ein gutes Jahr, hatten die Schlossfreunde zu einem feinen Nachtisch verarbeitet.
Roßner ging aber auch auf die Entstehung von Aberglauben ein. Unerklärliches und Unverständliches bewege die Menschen von seither, nach Lösungen zu suchen, die dann in Geisterglauben und Märchenhaftem endeten und den Bilmesschneider und Truden zum Leben erweckten. Den Abend spickte der junge Historiker aber auch mit amüsante und unterhaltsamen Geschichten und die Zuhörer wechselten mit gespannter Aufmerksamkeit und Beifall ab.

1. Advent auf Schloss Schauenstein

Zahlreiche Besucher haben am 1. Adventssonntag den Weg zur Adventsausstellung in den großen Saal des Schauensteiner Schlosses gefunden. Dort hatten die „Schlossfreunde Schauenstein" zahlreiche Exponate zusammengetragen.
Weihnachtspyramiden aus dem Erzgebirge wechselten sich ab mit Weihnachtskrippen heimischer Bastler, Kaufläden aus der Zeit von Kaiser Wilhelm II. standen neben Nussknackern und Räuchermännern in verschiedensten Gestalten. Auch einige Ausstellungsstücke aus dem Städtischen Heimatmuseum waren zu bestaunen, u. a. ein Polyphon, das zart und fein die Melodie von „Stille Nacht“ spielte. Hundert Jahre alter Weihnachtsschmuck war an einem Baum zu bewundern, Klöppelsterne hingen an einem anderen Bäumchen.
Besuchermagnet waren die selbst gebastelten Ausstellungsstücke von Rudolf Zeitler aus Schauenstein: ein elektrischer Autoscooter, eine Werkstatt und ein Rummelplatz, der auch mit einer Dampfmaschine betrieben werden konnte.
Im Anschluss konnte man noch bei Kaffee und Kuchen zusammensitzen oder den neuen Kalender 2017 mit Motiven aus Schauenstein betrachten. 
Bürgermeister Peter Geiser freute sich über den regen Besuch und bedankte sich bei allen, die ein Ausstellungsstück zur Verfügung gestellt hatten. 
Der Kalender ist für 9,90 € im Schauensteiner Rathaus, in Hanni´s Lädla oder auf dem Weihnachtsmarkt in Volkmannsgrün erhältlich.  

Hutzenstube auf Schloss Schauenstein

Zur Einstimmung auf die Advents- und Vorweihnachtszeit wurden am 13. November im Schauensteiner Schlosssaal Kerzen gegossen. In gemütlicher Runde konnte jeder seine Fertigkeiten ausprobieren und am Ende hübsche Kerzen in vielen Farben und Formen mit nach Hause nehmen. Als Anregung für weitere Hand- und Bastelarbeiten war auch eine kleine Ausstellung mit Filzarbeiten, bunten Strickstrümpfen, Perlensternen und Häkeltieren vorbereitet. Man konnte sich Anregungen holen und auch diese Arbeiten erklären lassen. 

Am 20. November trafen sich Interessierte zum Adventskranzbinden im Schauensteiner Schlosssaal. Neben dem handfesten Ergebnis, einen selbstgefertigten Adventskranz, den man mit nach Hause nehmen konnte, war die Veranstaltung auch eine schöne Einstimmung auf die kommende Weihnachtszeit. 

Am 27. November findet im Schlosssaal die Krippenausstellung statt. Nähere Informationen finden Sie hier.

 

Märchenhaft heiraten und feiern auf Schloss Schauenstein

lautet das neue Angebot im frisch renovierten Schlossgebäude.

Informationen dazu entnehmen sie bitte unserem Flyer, den Sie als PDF-Dokument hier einsehen oder herunterladen können. 

Im Bild sehen Sie das Trauzimmer im Schloss.

Wolfgang Bodenschatz open-air auf Schloss Schauenstein

Mit dem Versprechen „Besondere Musik an einem besonderen Ort“ hatte die ÜWG Schauenstein mit Bürgermeister Peter Geiser eingeladen. Liebevoll dekorierte Tische und ein romatisch illuminiertes Areal um das Schauensteiner Schloss, Frankenwein, Zwiebelkuchen und andere Leckereien erwarteten die Gäste. In kurzer Zeit waren alle Sitzplätze restlos besetzt und Stühle und Tische mussten schnell noch herbeigeschafft werden.

Bürgermeister Peter Geiser freute sich in seiner Begrüßung über die zahlreichen Gäste aus nah und fern. Mit Wolfgang Bodenschatz habe man einen besonderen Musiker nach Schauenstein eingeladen und er drückte seine Hoffnung aus, dass die Besucher die Begeisterung aus einem  wundervollen Abend in Schauenstein mit nach Hause nehmen, ähnlich wie auch nach dem historischen Schlossfest im Vorjahr. Gleichzeitig warb er für eine der weiteren Veranstaltungen zum „Tag des offenen Denkmales“ am 11.09.2016 ab 11.00 Uhr im und um das Schauensteiner Schloss herum mit Mittelalterlager, Münzpräge, 500 Jahre Reinheitsgebot und vielem mehr.

Die nachfolgenden drei Stunden gehörten dann Wolfgang Bodenschatz, dem Mann mit der Gitarre. Unverkennbar leidenschaftlich und gefühlvoll präsentierte er den über 500 Zuhörern verschiedener Altersgruppen Songs aus Schlager, Rock und Pop bekannter deutscher und englischsprachiger Interpreten und viele ließen sich auch zum Mitsingen hinreißen. Die Gäste dankten es immer mit begeistertem Applaus und wollten Bodenschatz zum Schluss erst nach einigen Zugaben von der Bühne entlassen.

Foto:Friedmar Tröger

Text: Ulla Tögel

 

Herbstkonzert im Schloss

Bei freiem Eintritt fand am 24.10.2015 das gut besuchte Herbstkonzert im Schlosssaal statt. Der Gesangverein Schauenstein wurde dabei unterstützt Doppelquartett des Männergesangverein Lippertsgrün. 

Nachlese zum Schlossfest

Auch unsere Partnergemeinden Wieselburg-Land (Niederösterreich) und Oberwürzbach (St. Ingbert, Saarland) haben unser Schlossfest mit Abordnungen besucht.

In Wieselburg-Land wurde darüber ein Gedicht verfasst, den Text finden Sie hier!
Über diese Seite finden Sie auch weitere Bilder oder direkt über diesen Link! 

Auch unsere Partnergemeinde Oberwürzbach schreibt über den Besuch des Schlossfestes auf ihrer Homepage, dort gibt es auch weitere Bilder.

 

Bilderbogen vom Schlossfest

Weitere Bilder vom Schlossfest 

vom Samstag

vom Sonntag

 

Der Flyer kann auch als PDF-Datei heruntergeladen werden.

Wir danken den Sponsoren

des Schlossfestes in Schauenstein, die durch ihre Spenden diese Veranstaltung mit ermöglichen:

Manfred Rausch, Volkmannsgrün 39, 95197 Schauenstein
Jakob Haenel KG, Schulstrße 16, 95197 Schauenstein
E-Werk Schauenstein, Bahnhofstraße 17, 95197 Schauenstein
Rolf Weber Gruppe, Wolf Weber Platz 1, 95197 Schauenstein
Frohn GmbH, Hofer Straße 41, 95197 Schauenstein
Dr. Mirsada Pozder, Marktplatz 12, 95197 Schauenstein
Peter Kormann, Komm.Waldenfels-Str. 43, 95197 Schauenstein
Schreinerei Hüttner, Neudorf, 95197 Schauenstein  
Siegfried Geupel, Schauenstein
Bäckerei Schübel, Neudorf 59, 95197 Schauenstein
Werbegemeinschaft Schauenstein, 
Günther Böhm, 95197 Schauenstein
Dr. Klaus Brömel, Schulstraße 14, 95197 Schauenstein
Renate Brömel, Schulstraße 14, 95197 Schauenstein
Michael und Sarah Schmidt, Röntgenstraße 2, 95233 Helmbrechts
Tobias Beierlein, Koblenzer Straße 60, 56410 Montabaur
Altbürgermeister Walter Hegner, 95197 Schauenstein
AF Brandschutzservice Alexander Fröh, Rothenbürger Weg 3, 95152 Selbitz
Bestattungshaus Wraneschitz-Meyer, Brunnenstraße 51,95152 Selbitz
FaBoWa GmbH Farbe Boden Wand, Felstraße 33, 95152 Selbitz
Müller Foto-Satz, 95152 Selbitz 
Geo Team GmbH, Am Kugelfang 19, 95119 Naila
Dr. Stefan Gloser,  Bahnhofstraße 3, 95119 Naila
Unglaub-Sachs-Seuss, Ingenieure,  95119 Naila
Höllensprudel, 95119 Naila-Hölle  
Uwe Ott, 95233 Helmbrechts
Hotel Wauer, Münchberg 
Nikol Weber Heimtex KG, Münchberg 
Raiffeisenbank Hochfranken West, Rathausstraße 1A, 95236 Stammbach
Jürgen Saalfrank, Schönwald 3, 95131 Schwarzenbach/Wald
Hartmut Obst, ö.b.u.v. Sachverständiger für Garten- und Landschaftsbau, 95028 Hof
FHP Frankenwald Holzpellets GmbH Postfach 3209, 95004 Hof
Gerhard Tretter, Windäcker 22,95505 Immenreuth
Ludwig Feuerschutz, Postfach 1148, 95461 Bindlach
adKomm GmbH, Stadtweg 4, 85134 Stammham,
Stuck und Sanierungs GmbH Behrendt & Petzold, Auestr. 1-3, 08371 Glauchau

Geschichte von Schloss Schauenstein

Schauenstein ist wohl seit 1017 abgegrenztes Herrschaftsgebiet und damit eine der ältesten Siedlungen im nordfränkischen Raum. Wegen seiner besonderen Lage wurde Schauenstein schon im Mittelalter als das „Vogtländisches Zion“ bezeichnet und hatte z. B. als Zeideldistrikt und als eigene Pfarrei eine besondere Bedeutung.

Schloss Schauenstein liegt etwas über 600 m Höhe auf einem ins Tal der Selbitz steil abfallenden Bergrücken am Ostrand des heutigen Naturparks Frankenwald.

Der Beginn der Bauarbeiten für das spätere Schloss liegt etwas im Dunkeln. Erste urkundliche Erwähnungen weisen aus, dass im Jahre 1230 der Obervogt Otto von Schauenstein aus dem Hause Schaumburg auf der Spornburg sesshaft war und Schauenstein im Jahr 1291 zur Stadt erhoben wurde. Schauenstein, vormals „freies Eigen“, wurde im Jahre 1386 vom Fürstengeschlecht Wolfstrigel, vermutlich Nachfolgern der Walpoten von Zwernitz, an den Burggrafen von Nürnberg verkauft wurde. 1387 wurde der Stadt Schauenstein der Freiheitsbrief von Friedrich Burggraf zu Nürnberg erteilt und später erneut bestätigt. Das Schloss wurde in den folgenden Jahrhunderten immer wieder erweitert und bot der Bevölkerung im Jahr 1430 Schutz vor 400 aus Richtung Hof kommenden Hussiten und auch die Truppen Wallensteins zogen im 30-jährigen Krieg durch die Stadt. Kroatische Reiter bringen wohl 1632 die Pest nach Schauenstein. Auch die gefürchtete Feuersbrunst suchte den Ort, das Schloss und die Kirche mehrfach heim. Hungersnot und Typhus machen vor den Toren nicht halt und man liest von „Unwettern und großen Wassern“ und einer Wolfsplage. Die Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft, als Hausweber und Schuhmacher oder im Bergwerk.

1622 wurde in Schauenstein eine Kippermünze betrieben.

1760 wurde Schloss Schauenstein Privatbesitz, 1935 wechselt es nach einer Schenkung ins Eigentum der Stadt Schauenstein.. Im letzten Jahrhundert beherbergte es u. a.eine Schuhfabrikation, einen Kindergarten und ein Kinderheim, bot Wohnraum für viele Flüchtlingsfamilien und wurde von Vereinen genutzt. Vor Jahren zogen das Städtische Heimatmuseum und das Oberfränkische Feuerwehrmuseum auf Schloss Schauenstein ein. Im Turmzimmer finden heute Eheschließungen in romantischem Ambiente statt.

Ulla Tögel

Vorankündigung:
Schloßfest in Schauenstein am 22. und 23. August 2015

 

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