Ergebnis der Bürgermeisterwahl
In seiner Sitzung vom Dienstag, dem 17. Mai 2011 hat der Wahlausschuss der fesgestellt, dass der Bewerber der ÜWG
Herr Peter Geiser
zum Bürgermeister gewählt worden ist.
Die amtliche Bekanntmachung hierzu sehen Sie im Anschluß:
Das Wahlergebnis
der Bürgermeisterwahl 2011 in Schauenstein
Nach Auszählung der Stimmen hat der Wahlleiter folgendes vorläufiges Endergebnis festgestellt:
Stimmberechtigte zusammen
1.723
Abgegebene Stimmen
1.335
davon üngültige Stimmen
5
somit abgegebene gültige Stimmen
1.330
Wahlbeteiligung
77,5 %
Stimmverteilung
Von den abgegebenen gültigen Stimmen entfielen auf die Kanditaten folgende Stimmen
Wahlvorschlag Nr. 1
Kennwort Christlich-Soziale Union (CSU)
Ukatz Christopher
402
30,2 %
Wahlvorschlag Nr. 2
Kennwort Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD) und
Wählergemeinschaft der Stadt Schauenstein und ihrer Ortsteile (WG)
Wild Carola
162
12,2 %
Wahlvorschlag Nr. 6
Kennwort Überparteiliche Wählergemeinschaft Schauenstein (ÜWG)
Geiser Peter
766
57,6 %
Das Wahlergebnis muß noch durch den Wahlausschuss festgestellt werden!
Änderung der Öffnungszeiten des Rathauses Schauenstein
anlässlich der Wahl des 1. Bürgermeister der Stadt Schauensein am 15. Mai 2011
1.
Wahlscheine können gem. § 23 Abs. 3 Satz 1 GLKrWO noch bis Freitag, den 13. Mai 2011 beantragt werden.
Das Rathaus Schauenstein ist daher am Freitag, den 13. Mai 2011 zusätzlich von 12.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.
2.
Versichert eine wahlberechtigte Person glaubhaft, dass ihr der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist (§ 28 Abs. 4 GLKrWO), kann ihr am Samstag, den 14. Mai 2011 bis 12.00 Uhr ein neuer Wahlschein erteilt werden.
Das Rathaus in Schauenstein ist daher am Samstag, den 12. Mai 2011 zusätzlich von 11.00 Uhr bis 12.00 Uhr geöffnet.
3.
In den Fällen des § 22 Abs. 2 GLKrWO können Wahlscheine noch am Wahltag 15.00 Uhr beantragt werden. Gleiches gilt, wenn bei plötzlicher Erkrankung der Abstimmungsraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann.
Das Rathaus in Schauenstein ist daher am Sonntag, den 15. Mai 2011 zusätzlich von 08.00 Uhr bis 15.00 Uhr geöffnet.
Schauenstein, den 03.05.2011
I.A.
Stefan Dittmar
Verwaltungsfachwirt
Bekanntmachung zur Wahl des ersten Bürgermeisters
Bekanntmachung zur Wahl des ersten Bürgermeisters
Bekanntmachung über die Einsicht in das Wählerverzeichnisund die Erteilung von Wahlscheinen
für die Wahl des ersten Bürgermeisters am Sonntag, 15. Mai 2011
1.
Das Wählerverzeichnis für die Stimmbezirke wird an den Werktagen während der allgemeinen Dienststunden in der Zeit vom 25.04.2011 bis zum 29.04.2011 im Rathaus in 95197 Schauenstein, Rathausplatz 1, Zimmer Nr. 01 für Wahlberechtigte zur Einsicht bereitgehalten. Jede/Jeder Wahlberechtigte kann die Richtigkeit oder die Vollständigkeit
der zu ihrer / seiner Person im Wählerverzeichnis eingetragenen Daten überprüfen. Sofern eine Wahlberechtigte/ ein Wahlberechtigter die Richtigkeit oder die Vollständigkeit der Daten von anderen im Wählerverzeichnis eingetragenen Personen überprüfen will, hat sie/er Tatsachen glaubhaft zu machen, aus denen sich eine Unrichtigkeit oder eine Unvollständigkeit des Wählerverzeichnisses ergeben kann. Das Recht zur Überprüfung besteht nicht hinsichtlich der Daten
von Wahlberechtigten, für die im Melderegister eine Auskunftssperre nach dem Meldegesetz eingetragen ist.
2.
Das Stimmrecht kann nur ausüben, wer in ein Wählerverzeichnis eingetragen ist oder einen Wahlschein hat.
Wer das Wählerverzeichnis für unrichtig oder für unvollständig hält, kann innerhalb der oben genannten Einsichtsfrist Beschwerde einlegen. Die Beschwerde kann schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeinde/ Stadt oder der
Verwaltungsgemeinschaft eingelegt werden.
3.
Wahlberechtigte, die in einem Wählerverzeichnis eingetragen sind, erhalten spätestens am 24.04.2011 eine Wahlbenachrichtigung mit einem Vordruck für einen Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins.
Wer keine Wahlbenachrichtigung erhalten hat, aber glaubt, wahlberechtigt zu sein, muss Beschwerde gegen das Wählerverzeichnis einlegen, wenn er nicht Gefahr laufen will, dass er sein Stimmrecht nicht ausüben kann.
4.
Wer in einem Wählerverzeichnis eingetragen ist und keinen Wahlschein besitzt, kann nur in dem Stimmbezirk abstimmen, in dessen Wählerverzeichnis er geführt wird.
5.
Wer einen Wahlschein besitzt, kann das Stimmrecht ausüben
5.1 durch Stimmabgabe in jedem Abstimmungsraum der Stadt,
5.2 durch Briefwahl, wenn ihm eine Stimmabgabe in der Stadt nicht möglich ist.
6.
Einen Wahlschein erhalten auf Antrag
6.1 Wahlberechtigte, die in einem Wählerverzeichnis eingetragen sind, wenn sie
6.1.1 sich am Wahltag während der Abstimmungszeit aus wichtigem Grund außerhalb ihres Stimmbezirks aufhalten, oder
6.1.2 ihre Wohnung in einen anderen Stimmbezirk verlegt haben und nicht in das Wählerverzeichnis des neuen
Stimmbezirks eingetragen worden sind, oder
6.1.3 aus beruflichen Gründen, infolge Krankheit, hohen Alters, einer körperlichen Behinderung oder sonst ihres
körperlichen Zustands wegen oder wegen Freiheitsentziehung den Abstimmungsraum nicht oder nur unter
unzumutbaren Schwierigkeiten aufsuchen können.
6.2 Wahlberechtigte, die in einem Wählerverzeichnis nicht eingetragen sind, wenn
6.2.1 sie nachweisen, dass sie ohne Verschulden die Antragsfrist für die Eintragung in das Wählerverzeichnis oder die
Frist für die Beschwerde wegen der Richtigkeit und der Vollständigkeit des Wählerverzeichnisses versäumt haben,
oder
6.2.2 ihr Wahlrecht erst nach Ablauf der in Nr. 6.2.1 genannten Antrags- oder Beschwerdefristen entstanden ist, oder
6.2.3 ihr Wahlrecht im Beschwerdeverfahren festgestellt worden ist und sie nicht in einem Wählerverzeichnis
eingetragen wurden.
7.
Der Wahlschein kann bis zum 13.05.2011 15:00 Uhr bei der Verwaltungsgemeinschaft 95197 Schauenstein, Rathausplatz 1, Zimmer 01, schriftlich oder mündlich, nicht aber fernmündlich, beantragt werden. Der mit der Wahlbenachrichtigung übersandte Vordruck kann verwendet werden.
In den Fällen der Nr. 6.2 können Wahlscheine noch bis zum Wahltag, 15 Uhr, beantragt werden. Gleiches gilt, wenn bei nachgewiesener plötzlicher Erkrankung der Abstimmungsraum nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden kann.
8.
Wer den Antrag für einen Anderen stellt, muss durch Vorlage einer schriftlichen gesonderten Vollmacht nachweisen, dass er dazu berechtigt ist. Der Grund für die Erteilung eines Wahlscheins muss im Antrag glaubhaft gemacht werden.
9.
Wahlberechtigte, die im Wahlscheinantrag nicht angeben, dass sie vor einem Wahlvorstand abstimmen wollen, erhalten mit dem Wahlschein zugleich
– einen Stimmzettel für die oben bezeichnete Wahl,
– einen Wahlumschlag für den Stimmzettel,
– einen hellroten Wahlbriefumschlag (mit der Anschrift der Behörde, an die der Wahlbrief zu übersenden ist) für den Wahlschein und den Wahlumschlag,
– ein Merkblatt für die Briefwahl.
10.
Der Wahlschein, der Stimmzettel und die Briefwahlunterlagen werden den Wahlberechtigten zugesandt. Sie können auch an die Wahlberechtigten persönlich oder an nahe Familienangehörige ausgehändigt werden. Anderen Personen dürfen
der Wahlschein, der Stimmzettel und die Briefwahlunterlagen nur dann ausgehändigt werden, wenn der Abstimmungsraum wegen plötzlicher Erkrankung nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten aufgesucht werden
kann und wenn die Zusendung an die Wahlberechtigten nicht oder nicht rechtzeitig erfolgen kann. Nahe Familienangehörige oder andere Beauftragte müssen durch schriftliche gesonderte Vollmacht nachweisen, dass sie zur
Entgegennahme berechtigt sind.
11.
Verlorene Wahlscheine werden nicht ersetzt. Versichert eine wahlberechtigte Person glaubhaft, dass ihr der beantragte Wahlschein nicht zugegangen ist, kann ihr bis zum Tag vor dem Wahltag, 12 Uhr, ein neuer Wahlschein erteilt werden.
12.
Bei der Briefwahl müssen die Stimmberechtigten den Wahlbrief mit dem Stimmzettel und dem Wahlschein so rechtzeitig an die auf dem Wahlbriefumschlag angegebene Stelle einsenden, dass der Wahlbrief dort spätestens am Wahltag bis
18 Uhr eingeht. Er kann dort auch abgegeben werden.
Nähere Hinweise darüber, wie die Briefwahl auszuüben ist, ergeben sich aus dem Merkblatt für die Briefwahl.
Schauenstein, 12.04.2011
Stefan Dittmar
Gemeindewahlleiter
Bekanntmachung der zugelassenen Wahlvorschläge für die Bürgermeisterwahl in Schauenstein
Bekanntmachung über die eingereichten Wahlvorschläge zur Wahl des ersten Bürgermeisters
Bekanntmachung über die Eintragungsmöglichkeiten in Unterstützungslisten der Wahl des ersten Bürgermeisters am Sonntag, 15. Mai 2011
1. Falls Wahlvorschläge zusätzliche Unterstützungsunterschriften benötigen, können sich die Wahlberechtigten ab dem Tag nach der Einreichung des Wahlvorschlags, jedoch spätestens bis Montag, dem 04.04.2011 (41. Tag vor dem Wahltag)‚ 12 Uhr, mit Familiennamen, Vornamen und Anschrift in eine Unterstützungsliste eintragen.
2. Es bestehen folgende Eintragungsmöglichkeiten:
Nr. des Eintragungsraums
1
Anschrift des Eintragungsraums
Rathaus in 95197 Schauenstein, Rathausplatz 1, Zimmer 01
Eintragungszeiten
Montags:
09:00 Uhr- 13:00 Uhr und 14:00 Uhr - 19:30 Uhr
Dienstags, Mittwochs und Donnerstags
07:00 Uhr - 12:00 Uhr und 13:00 Uhr -16:00 Uhr
Freitags:
07.00 Uhr - 12.00 Uhr
Donnerstag, den 31.03.2011 zusätzlich
16:00 Uhr-20:00 Uhr
Samstag, den 02.04.2011
09:00 Uhr - 11:00 Uhr
Der Zugang ist barrierefrei.
3. Wenn mehrere Eintragungsräume eingerichtet sind, können sich die Wahlberechtigten in jedem Eintragungsraum in der Stadt oder am Sitz der Verwaltungsgemeinschaft eintragen.
4. Die Unterschrift muss eigenhändig geleistet werden. Wer glaubhaft macht, wegen Krankheit oder körperlicher Behinderung nicht oder nur unter unzumutbaren Schwierigkeiten in der Lage zu sein, einen Eintragungsraum aufzusuchen, erhält auf Antrag einen Eintragungsschein. Auf dem Eintragungsschein ist an Eides statt zu versichern, dass diese Voraussetzungen für die Erteilung vorliegen. Die Eintragung kann in diesem Fall dadurch bewirkt werden, dass die wahlberechtigte Person auf dem Eintragungsschein ihre Unterstützung eines bestimmten Wahlvorschlags erklärt und eine Hilfsperson beauftragt, die Eintragung im Eintragungsraum für sie vorzunehmen. Der Eintragungsschein ist bei der Eintragung abzugeben. Eintragungsscheine können schriftlich oder mündlich (nicht fernmündlich) bei der Stadt oder der Verwaltungsgemeinschaft beantragt werden. Die Eintragung kann nicht brieflich erklärt werden.
5. Personen, die sich eintragen wollen, müssen ihren Personalausweis, ausländische Unionsbürger/Unionsbürgerinnen ihren Identitätsausweis, oder ihren Reisepass vorlegen.
Schauenstein, der 22.02.2011
Stefan Dittmar, Wahlleiter
Bekanntmachung über die Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen
für die Wahl des ersten Bürgermeisters der Stadt Schauenstein, Landkreis Hof, am Sonntag, den 15. Mai 2011
1. Durchzuführende Wahl
Am 15. Mai 2011 findet die Wahl des berufsmäßigen ersten Bürgermeisters statt.
2. Wahlvorschlagsträger
Wahlvorschläge dürfen nur von Parteien und von Wählergruppen (Wahlvorschlagsträgern)
eingereicht werden. Der Begriff der politischen Partei richtet sich nach dem Gesetz über die
politischen Parteien (Parteiengesetz). Wählergruppen sind alle sonstigen Vereinigungen
oder Gruppen natürlicher Personen, deren Ziel es ist, sich an Gemeindewahlen zu
beteiligen.
Parteien und Wählergruppen, die verboten sind, können keine Wahlvorschläge einreichen.
3. Aufforderung zur Einreichung von Wahlvorschlägen
3.1 Die Wahlvorschlagsträger werden zur Einreichung von Wahlvorschlägen aufgefordert.
Die Wahlvorschläge können ab Erlass dieser Bekanntmachung, jedoch spätestens
am 24.03.2011 dem Wahlleiter zugesandt oder während der allgemeinen Dienst-
stunden im Rathaus Schauenstein, Rathausplatz 1, 95197 Schauenstein,
Zimmer 05, übergeben werden. Jeder Wahlvorschlagsträger darf nur einen Wahl-
vorschlag einreichen.
3.2 Werden mehrere gültige Wahlvorschläge eingereicht, findet die Wahl nach den Grund-
sätzen der Mehrheitswahl mit Bindung an die sich bewerbenden Personen statt.
3.3 Wird kein oder nur ein gültiger Wahlvorschlag eingereicht, findet die Wahl nach den
Grundsätzen der Mehrheitswahl ohne Bindung an sich bewerbende Personen statt.
4. Wählbarkeit zum ersten Bürgermeister
4.1 Für das Amt des ersten Bürgermeisters ist jede Person wählbar, die am Wahltag:
– Deutsche im Sinn des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist;
– das 21. Lebensjahr vollendet hat;
– wenn sie sich für die Wahl zum ehrenamtlichen ersten Bürgermeister bewirbt, sich
seit mindestens 6 Monaten in der Gemeinde mit dem Schwerpunkt ihrer Lebens-
beziehungen aufhält; wer die Wählbarkeit infolge Wegzugs verloren hat, jedoch
innerhalb eines Jahres seit dem Wegzug in die Gemeinde zurückkehrt, ist mit dem
Zuzug wieder wählbar. Für die Wahl zum berufsmäßigen ersten Bürgermeister kann
auch eine Person gewählt werden, die ihren Aufenthalt nicht in der Stadt hat.
4.2 Von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist eine Person, die nach Art. 39 Abs. 2
GLKrWG nicht wählbar ist. Zum berufsmäßigen ersten Bürgermeister kann außerdem
nicht gewählt
werden, wer am Tag des Beginns der Amtszeit das 65. Lebensjahr vollendet hat.
5. Aufstellungsversammlungen
5.1 Die von einer Partei oder von einer Wählergruppe aufzustellende sich bewerbende
Person muss in einer zu diesem Zweck einberufenen Versammlung frühestens 15
Monate vor dem Wahltag von den im Zeitpunkt ihres Zusammentritts in der Stadt
wahl berechtigten Anhängern der Partei oder der Wählergruppe in geheimer
Abstimmung gewählt werden. Jede an der Aufstellungsversammlung teilnahme-
berechtigte und anwesende Person ist hierbei vorschlagsberechtigt. Den sich für
die Aufstellung bewerbenden Personen ist Gelegenheit zu geben, sich und ihr
Programm der Versammlung in angemessener Zeit vorzustellen.
In Städten mit mehreren Stimmbezirken kann die sich bewerbende Person auch
durch eine für die Stadt einberufene Versammlung von Delegierten, die von
Mitgliedern einer Partei oder einer Wählergruppe zu diesem Zweck gewählt sind,
in geheimer Abstimmung aufgestellt werden; die Delegierten müssen im Zeit-
punkt ihres Zusammentritts in der Stadt wahlberechtigt sein. Die Delegierten-
versammlung kann auch eine nach der Satzung einer Partei oder einer Wähler-
gruppe allgemein für bevorstehende Wahlen bestellte Versammlung sein, wenn
die Mehrheit ihrer Mitglieder nicht früher als zwei Jahre vor dem Wahltag von
Mitgliedern gewählt worden ist, die im Zeitpunkt der Wahl der Delegierten in der
Stadt wahlberechtigt waren.
5.2 Ersatzleute, die für den Fall des Ausscheidens einer sich bewerbenden Person in
den Wahlvorschlag nachrücken, sind in gleicher Weise wie sich bewerbende
Personen aufzustellen.
5.3 Mehrere Wahlvorschlagsträger können gemeinsame Wahlvorschläge einreichen.
Gemeinsame Wahlvorschläge sind in einer gemeinsamen Versammlung aufzu-
stellen (siehe auch Nr. 5.4). Die Einzelheiten vereinbaren die Wahlvorschlagsträger.
5.4 Besonderheiten bei der Wahl des ersten Bürgermeisters:
Soll eine Person von mehreren Wahlvorschlagsträgern als gemeinsame sich bewer-
bende Person aufgestellt werden, sind folgende Verfahrensarten möglich:
5.4.1 Die sich bewerbende Person wird in einer gemeinsamen Mitglieder- oder
Delegiertenversammlung der Parteien und der Wählergruppen aufgestellt, die
einen gemeinsamen Wahlvorschlag einreichen.
5.4.2 Die Parteien und die Wählergruppen stellen eine sich bewerbende Person in ge-
trennten Versammlungen auf und reichen getrennte Wahlvorschläge ein. Eine
von mehreren Versammlungen aufgestellte sich bewerbende Person muss
gegenüber dem Wahlleiter schriftlich erklären, ob sie als gemeinsame sich
bewerbende Person auftreten will oder, falls diese Möglichkeit beschlossen wurde,
ob sie sich nicht auf allen Wahlvorschlägen bewerben will.
6. Niederschrift über die Versammlung
6.1 Über die Aufstellungsversammlung ist eine Niederschrift zu fertigen. Aus der Nieder-
schrift muss ersichtlich sein:
– die ordnungsgemäße Ladung zur Aufstellungsversammlung,
– Ort und Zeit der Aufstellungsversammlung,
– die Zahl der teilnehmenden Personen,
– bei einer Delegiertenversammlung nach Art. 29 Abs. 2 Satz 2 GLKrWG die Erklärung,
dass die Mehrheit der Delegierten nicht früher als zwei Jahre vor dem Wahltag von
den Mitgliedern gewählt worden ist, die im Zeitpunkt der Wahl der Delegierten in
der Stadt wahlberechtigt waren,
– der Verlauf der Aufstellungsversammlung,
– das Wahlverfahren, nach dem die sich bewerbende Person gewählt wurde,
– die Ergebnisse der Wahl der sich bewerbenden Personen,
– auf welche Weise die sich bewerbende Person ersetzt wird, sofern die Aufstellungs-
versammlung eine Ersatzperson aufgestellt hat,
6.2 Die Niederschrift ist von der die Aufstellungsversammlung leitenden Person und
zwei Wahlberechtigten, die an der Versammlung teilgenommen haben, zu
unterschreiben.
Jede wahlberechtigte Person darf nur eine Niederschrift unterzeichnen. Auch
sich bewerbende Personen dürfen die Niederschrift unterzeichnen, wenn sie
an der Versammlung teilgenommen haben.
6.3 Der Niederschrift muss eine Anwesenheitsliste beigefügt sein, in die sich die-
jenigen Wahlberechtigten mit Namen, Anschrift und Unterschrift eingetragen
haben, die an der Versammlung teilgenommen haben.
6.4 Die Niederschrift mit der Anwesenheitsliste ist dem Wahlvorschlag beizulegen.
7. Inhalt der Wahlvorschläge
7.1 Bei der Wahl des ersten Bürgermeisters darf jeder Wahlvorschlag nur eine sich
bewerbende Person enthalten.
7.2 Jeder Wahlvorschlag muss die Angabe der sich bewerbenden Person entsprechend
der Niederschrift über die Aufstellungsversammlung nach Familienname, Vorname,
Tag der Geburt, Geschlecht, Beruf oder Stand und Anschrift enthalten. Ferner ist
erforderlich die im Wahlvorschlag selbst oder in einer Anlage enthaltene Erklärung
der sich bewerbenden Person, dass sie der Aufnahme ihres Names in den
Wahlvorschlag zustimmt. Die sich bewerbende Person muss außerdem erklären,
dass sie nicht von der Wählbarkeit ausgeschlossen ist. Ein Wahlvorschlag zur
Wahl eines berufsmäßigen ersten Bürgermeisters muss ferner eine Bescheinigung
der Stadt über die Wählbarkeit der sich bewerbenden Person enthalten, wenn
diese ihren Aufenthalt nicht in der Stadt hat. Das Gleiche gilt für Ersatzleute.
7.3 Angegeben werden können kommunale Ehrenämter und im Grundgesetz und in der
Verfassung vorgesehene Ämter, falls diese in den Stimmzettel aufgenommen
werden sollen. Es sind dies insbesondere: Ehrenamtlicher erster, zweiter oder
dritter Bürgermeister, Gemeinderatsmitglied, stellvertretender Landrat, Kreisrat,
Bezirkstagspräsident, stellvertretender Bezirkstagspräsident, Bezirksrat, Mitglied
des Europäischen Parlaments, des Bundestags, des Landtags.
7.4 Jeder Wahlvorschlag muss den Namen der Partei oder der Wählergruppe als
Kennwort tragen. Gemeinsame Wahlvorschläge müssen die Namen sämtlicher
daran beteiligter Parteien oder Wählergruppen tragen. Kurzbezeichnungen, bei
denen der Name der Partei oder der Wählergruppe nur durch eine Buchstabenfolge
oder in anderer Weise ausgedrücktwird, reichen als Kennwort aus. Dem Kennwort
ist eine weitere Bezeichnung beizufügen, wenn das zur deutlichen Unterscheidung
der Wahlvorschläge erforderlich ist.
Wird ein Wahlvorschlag ohne Kennwort eingereicht, gilt der Name des Wahlvor-
schlagsträgers als Kennwort, bei einem gemeinsamen Wahlvorschlag gelten die
Namen sämtlicher daran beteiligter Parteien oder Wählergruppen in der im
Wahlvorschlag genannten Reihenfolge als Kennwort. Enthalten gemeinsame,
aber getrennt eingereichte Wahlvorschläge zur Wahl des ersten Bürgermeisters
kein oder kein gemeinsames Kennwort, gelten die Kennworte der Wahlvorschläge
in alphabetischer Reihenfolge als gemeinsames Kennwort.
7.5 Jeder Wahlvorschlag soll eine Beauftragte/einen Beauftragten und ihre/seine
Stellvertretung bezeichnen, die in der Stadt wahlberechtigt sein müssen. Fehlt diese
Bezeichnung, gilt die erste Unterzeichnerin / der erste Unterzeichner als Beauftragte/r,
die/der zweite als ihre/seine Stellvertretung. Die/Der Beauftragte ist berechtigt,
verbindliche Erklärungen zum Wahlvorschlag abzugeben und entgegenzunehmen.
Im Zweifelsfall gilt die Erklärung der/des Beauftragten.
7.6 Organisierte Wählergruppen haben einen Nachweis über die Organisation
vorzulegen.
8. Unterzeichnung der Wahlvorschläge
Jeder Wahlvorschlag muss von zehn Wahlberechtigten unterschrieben sein, die am
04.04.2011 wahlberechtigt sind. Die Unterzeichnung durch sich bewerbende Personen
oder Ersatzleute eines Wahlvorschlags ist unzulässig. Die Unterschriften müssen auf
dem Wahlvorschlag persönlich abgegeben werden.
Die Unterzeichner/innen müssen Familienname, Vorname und Anschrift angeben und
in der Stadt wahlberechtigt sein. Jeder Wahlberechtigte darf nur einen Wahlvorschlag
unterzeichnen. Die Zurückziehung einzelner Unterschriften, der Verlust des Wahlrechts
oder der Tod der Unterzeichner/innen des Wahlvorschlags berührt die Gültigkeit des
Wahlvorschlags nicht.
9. Unterstützungslisten für Wahlvorschläge
9.1 Wahlvorschläge von neuen Wahlvorschlagsträgern müssen nicht nur von zehn
Wahlberechtigten unterschrieben werden sondern zusätzlich von mindestens
60 Wahlberechtigten durch Unterschrift in Listen, die bei der Stadt oder bei
der Verwaltungsgemeinschaft aufliegen, unterstützt werden. Neue Wahl-
vorschlagsträger sind Parteien und Wählergruppen, die im Stadtrat seit dessen
letzter Wahl nicht auf Grund eines eigenen Wahlvorschlags ununterbrochen bis
zum 90. Tag vor dem Wahltag vertreten waren; sie benötigen allerdings dann
keine zusätzlichen Unterstützungsunterschriften, wenn sie bei der letzten
Landtagswahl oder bei der letzten Europawahl mindestens fünf v. H. der im Land
insgesamt abgegebenen gültigen Stimmen oder bei der letzten Bundestagswahl
mindestens fünf v. H. der im Land abgegebenen gültigen Zweitstimmen erhalten
haben. Maßgeblich sind die von der Landeswahlleitung früher als drei Monate vor
dem Wahltag bekannt gemachten Ergebnisse.
Ein gemeinsamer Wahlvorschlag bedarf keiner zusätzlichen Unterstützungs-
unterschriften, wenn dessen Wahlvorschlagsträger in ihrer Gesamtheit im Stadtrat
seit dessen letzter Wahl auf Grund des gleichen gemeinsamen Wahlvorschlags
bis zum 90. Tag vor dem Wahltag vertreten waren oder wenn mindestens einer
der beteiligten Wahlvorschlagsträger keine zusätzlichen Unterstützungsunter-
schriften benötigt.
9.2 In die Unterstützungsliste dürfen sich nicht eintragen:
– die in einem Wahlvorschlag aufgeführten sich bewerbenden Personen und Ersatz-
leute,
– Wahlberechtigte, die sich in eine andere Unterstützungsliste eingetragen haben,
– Wahlberechtigte, die einen Wahlvorschlag unterzeichnet haben.
9.3 Während der Eintragungszeiten ist in dem Gebäude, in dem sich der Eintragungs-
raum befindet, sowie unmittelbar vor dem Zugang zu dem Gebäude jede Behin-
derung oder erhebliche Belästigung der sich Eintragenden verboten.
9.4 Die Zurücknahme gültiger Unterschriften ist wirkungslos.
9.5 Die Einzelheiten über die Eintragungsfristen, die Eintragungsräume, die Öffnungs-
zeiten und die Ausstellung von Eintragungsscheinen an kranke und körperlich
behinderte Personen werden von der /Stadt gesondert bekannt gemacht.
10. Zurücknahme von Wahlvorschlägen
Die Zurücknahme der Wahlvorschläge im Ganzen ist nur bis zum 24.03.2011 zulässig.
Über die Zurücknahme von Wahlvorschlägen im Ganzen beschließen die Wahlvor-
schlagsträger in gleicher Weise wie über die Aufstellung der Wahlvorschläge.
Die/Der Beauftragte kann durch die Aufstellungsversammlung verpflichtet werden,
unter bestimmten Voraussetzungen den Wahlvorschlag zurückzunehmen.
Schauenstein, 22.02.2011
Stefan Dittmar, Wahlleiter